Seit Ende Dezember war Antonia nicht mehr auf der Insel. Gemeinsam mit Bordkatze Aria verbrachte sie die Zeit bis Anfang März in Deutschland. Seit zwei Wochen sind beide zurück auf der Anahita – und der Moment rückt näher: Am 27. April geht es endlich wieder ins Wasser.
Während dieser Zeit wurde sich vor Ort liebevoll um alles gekümmert – insbesondere um die Katzen am Katzenhaus. Ein ganz besonderer Dank geht an Ben und Caetlin sowie Guido und Ilona, die mit viel Herz die Katzen täglich gefüttert haben.
Der Winter war hart, doch fast alle Katzen haben ihn gut überstanden. ♥️
Ein echtes Highlight gab es Mitte Januar: Die beiden Rescue-Kitten Kalimero und Nike haben es nach Deutschland geschafft – dank Guido und Ilona, die als Flugpaten eingesprungen sind.
Kalimero lebt inzwischen bei einer liebevollen Familie und wird dort bestens versorgt. Nike hat ihr Zuhause bei Antonias Mama gefunden – und hat dort mit ihrer furchtlosen, neugierigen Art bereits alle um die Pfote gewickelt.


Wie gern würde das A-Team noch mehr Katzen von der Insel in ein sicheres Zuhause vermitteln…
Falls jemand darüber nachdenkt: Es gibt hier einige kleine Persönlichkeiten, die nur darauf warten, endlich anzukommen 🐾
Auch an Bord der Anahita ist in den letzten Wochen unglaublich viel passiert.
Der Coppercoat wurde final auf alle Flächen aufgetragen – inklusive Ruder. Ein riesiger Schritt Richtung Wasser.
Für die kalten Wintertage hat Alex im Januar eine portable Dieselheizung organisiert. Bei einstelligen Temperaturen ein absoluter Gamechanger – selbst Captain Feivel musste so nicht frieren. Gleichzeitig konnte damit das restliche Petroleum an Bord sinnvoll aufgebraucht werden, das durch das neue Setup mit Induktion und Elektro-Ofen ohnehin überflüssig geworden ist.
Zusätzlich hat eine kleine Mini-Waschmaschine ihren Weg an Bord gefunden – nicht luxuriös, aber definitiv ein Upgrade im Bordalltag.
Auch strukturell wurde weitergearbeitet:
Alex hat das Gelcoat an mehreren Stellen ausgebessert, geschliffen und poliert. Die Stauräume unter Bug- und Heckkabine wurden komplett überarbeitet – abgeschliffen, teilweise zur strukturellen Verstärkung mit Epoxidharz behandelt und anschließend neu grundiert. Das Ergebnis: sauber, stabil und kaum wiederzuerkennen.
Nach einem kurzen Abstecher nach Deutschland – inklusive Besuch auf der Boot Düsseldorf – ging es direkt in eines der komplexesten Themen an Bord: das zukünftige Bordnetz.

Nach einigen schlaflosen Nächten hat Alex ein durchdachtes Konzept für das neue Batterie- und Energiemanagementsystem entwickelt.
So viel sei schon verraten: Zwischenzeitlich standen sogar 24V- und 48V-Systeme im Raum – am Ende bleibt es jedoch bewusst bei einem optimierten 12V-System.
Dazu folgt noch ein eigener, etwas nerdiger Deep Dive 🔌
Kaum waren Antonia und Aria zurück an Bord, stand auch schon die nächste große Veränderung an:
Das A-Team hat jetzt eine Wohnung auf Leros.
Ein echter Mehrwert für den Alltag:
Ein ruhiger Arbeitsplatz für Lernphasen und Prüfungen, ein Rückzugsort, wenn an Bord mit Lacken oder anderen Dämpfen gearbeitet wird, und natürlich perfekt für Besuch.
Mit Klimaanlage ausgestattet, wird sie im Sommer außerdem schnell zum Lebensretter.
Und jetzt? Endspurt Richtung Krantermin.
Bis zum 27. April steht noch einiges an:
Der Motor muss final wieder zusammengebaut werden – ein erster Trockenlauf im gesteckten Zustand war zum Glück bereits erfolgreich.
Nach der Überarbeitung der Cockpit-Drains wird aktuell auch der restliche Motorraum sauber strukturiert und neu aufgebaut. Alte Erdungssysteme der bisherigen metallischen Borddurchlässe werden entfernt, da die neu verbauten Durchführungen aus Kunststoff bestehen und keine galvanische Erdung mehr benötigen.
Außerdem stehen noch an:
der Einbau des Bugstrahlruders, das finale Einkleben weiterer Borddurchlässe mit Sika sowie die Wiedermontage des Ruders.
Ein entscheidendes Puzzlestück fehlt allerdings noch: der neue Propeller.
Der alte ist beschädigt – ein Risiko, das nicht eingegangen wird. Die Beschaffung hat in den letzten Wochen einiges an Nerven gekostet, begleitet von ständigem Hoffen, Bangen und Nachverfolgen.
Noch ist er nicht da – aber zumindest liegt inzwischen eine feste Zusage vor.
Und das lässt das A-Team wieder etwas ruhiger schlafen
